Warum Postwork? Wieviel Postwork?
Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. In diesem Beitrag ein paar Ideen dazu aus unserer Sicht ergänzt um Beispiele von Vizoom, die jeweils das reine Rendering der endgültigen Illustration nach Postwork gegenüberstellen.

Vizoom: Ausschnitt: Rohrendering / Finale Illustration (Wettbewerb Alsterufer HH / KSP-J. Engel Braunschweig)
Es gibt unterschiedliche Workflows:
Das Ziel mancher Visualisierer ist ein Rendering, das praktisch die endgültige Arbeit sein soll. Oft sind darin schon Bäume integriert, Rasen, manchmal sogar Menschen… in einigen 3D-Contests im Netz werden reine Renderings vorgestellt, in denen alle Materialien, Licht und Renderparameter optimal eingestellt wurden. Die Umgebung ist dann komplett modelliert inklusive Pflanzen, Rasen, einzelnen Objekten im Raum etc.
In solchen Contests ist das Ziel nicht nur voller Realismus sondern auch eine Optimierung der 3D-Datei, so dass sie praktisch am Ende ein fertiges Bild rendert.
In der Praxis, vor allem im Wettbewerb, wäre solche Vorgehensweise kaum tragbar, da sie extrem zeitintensiv ist.
Es gibt Visualisierungsstudios, die wiederum einen Grossteil der Arbeit in Postwork also in Photoshop realisieren. Auf Grundlage eines Basisrenderings wird die Illustration weiterentwickelt ähnlich dem Workshop der Mattpainter: Bereiche des Gebäudes werden von Hand überarbeitet, Teile aus Fotografien übernommen und auf verschiedene Weise eingeblendet und zusammengestellt. Zu Studien, die versterkt auf Photoshop setzen gehören einige unserer Lieblingsvisualisierungsbüros wie Luxigon aus Frankreich oder Mir aus Norwegen.
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